26.06.2017 | 3. Etappe von Prüm nach Bastogne

Gestärkt durch den gestrigen Erfolg waren die 90 Kilometer nach Belgien nur noch halb so schlimm. Die meiste Zeit führte die Strecke über Radwege; Wenn wir mal Straße fuhren, war die aber auch hügelig. Die Radwege waren flach oder stiegen gemächlich an, dafür war das Tempo außergewöhnlich hoch.

Täglich erleben wir beim Radfahren, was Fairplay bedeutet. Die neuen Schüler betonen immer wieder, wie beeindruckend es ist, dass man sich gegenseitig hilft und keiner im Stich gelassen wird.

Unsere Mittagspause verbrachten wir in St. Vith, wo wir unsere Mitfahrer aus Belgien und Luxemburg begrüßen durften, die uns in den kommenden Tagen begleiten werden. Bürgermeister Krings betonte in seiner Ansprache noch einmal die Bedeutung unserer Fairplaytour.

In Bastogne legten wir einen Zwischenstopp am Denkmal Mardasson und Camille Dahm erklärte uns einiges über die Geschichte dieses Ortes und seine Rolle am Ende des zweiten Weltkrieges.

Dort fotografierten wir auch unsere Gruppenfotos und einen großen Fairplay Schriftzug aus Tourteilnehmern.

Der Sportschöffe, ein Vertreter des Eurosportpool aus der Provinz Luxemburg, Bruno Meunier, ein Vertreter der Wallonie und Panathlon und der Vertreter von Rene Collin, Minister für die Großregion, bedankten sich in einem Empfang in kleinem Rahmen für unseren Einsatz für Fairplay und ein tolerantes Europa ohne Grenzen. Sie freuten sich über unseren Besuch und erklärten, dass sie selbst noch mehr Einsatz für die Tour zeigen wollen. Gleichzeitig betonten auch sie die Bedeutung von Bastogne für die nach vorne gerichtete Bewältigung der schrecklichen Geschehnisse des zweiten Weltkrieges.

Ein sehr interessanter Museumsbesuch, der für die Tourteilnehmer angeboten wurde, beendete das Programm in unserem belgischen Etappenort.

 

-> Bilder findet Ihr hier

 
 
 

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