Königs- wird zur Regenetappe

Luxemburg/Saarbrücken. Zimperlich darf kein Teilnehmer der Fairplay-Tour sein. Weder im Fahrradsattel, noch im Nachtquartier, das in Sporthallen aufgeschlagen wird. Die längste der acht Etappen gestern über rund 115 Kilometer von Luxemburg nach Saarbrücken fuhren die rund 350 Jugendlichen mit ihren erwachsenen Betreuern fast vollständig in Regen - eine besondere Belastungsprobe. Zumal nach knapp einem Drittel der Distanz ein Anstieg über fast 300 Höhenmeter die Kraft aus den Beinen zog. Gewöhnungsbedürftig ist es aber auch, wenn mehr als 300 Radfahrer ihre durchnässten Sachen trocknen müssen. Bei gutem Wetter werden Leinen zwischen den Begleit-LKWs gespannt. Bei Regen, wie gestern Abend, müssen Trikots und Radhosen in der Halle trocknen. Etwas feucht sind die Klamotten dann am nächsten Morgen meist immer noch. Was aber nur im ersten Augenblick unangenehm ist. Schließlich heizt der Körper bei vielen schweißtreibenden Radfahr-Kilometer, heute etwa 100 von Saarbrücken nach Kusel, wieder gehörig auf.

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