12. Juli: Das Team hat sich gefunden

Hosingen/Bastogne/Arlon. Nach der Hälfte der Distanz sind die rund 350 Radfahrer der Fairplay-Tour zu einem großen Team zusammengeschweißt. „Am Anfang war das Fahren in der großen Gruppe noch etwas holprig, aber jetzt läuft es ganz gut“, berichtet die Triererin Jule Radeck aus dem Tour-Tross. Informationen über Hindernisse oder wenn die sogenannten „Überholer“, die Einmündungen absichern, am mehrere Hundert Meter langen Zweirad-Lindwurm vorbei rasen, werden lautstark weiter gegeben. In Anstiegen hilft man sich gegenseitig. Vom dritten Etappenziel, dem luxemburgischen Hosingen ging es gestern zunächst langsam, aber stetig ansteigend ins belgische Bastogne. Am Wendepunkt des Radsportklassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich gab es ein von den Tourbegleiter zubereitetes Mittagessen. Während die Begleitfahrzeuge anschließend zum Etappenziel Arlon durchfuhren, kämpften sich die Radfahrer noch durch westlichen Teil der Ardennen. Auf die faule Haut legen können sich aber auch die nicht radfahrenden Begleiter nicht. Sie müssen das Nachtlager in der Sporthalle vorbereiten.

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