25.07.2015 | 8. Etappe: Birkenfeld - Föhren - Trier [86 km]

Normalerweise ist die letzte Etappe eher eine lockere Triumph-Fahrt nach Trier, gute Laune, gutes Mittagessen... Leider zeigte sich bereits in der Nacht, dass der Wettergott andere Pläne hatte. Das Plätschern des Regens auf das Hallendach war so laut, dass es selbst die schnarchenden Mitfahrer übertönte.

Glücklicherweise hatte sich das Wetter so beruhigt, dass wir trotzdem wie geplant auf die letzte Etappe starten konnten. 13°C und Regen waren zwar keine optimalen Bedingungen, die Freude auf Zuhause erhöhte aber die Stimmung. Wir kämpften uns den Hochwald hinauf und halfen wie immer den Schwächeren. Es blieb auch nichts anderes übrig, denn der Besenwagen hatte einen Plattfuß und stand daher nicht zur Verfügung.

Nach 61 anstrengenden Kilometern erreichten wir unser Mittagsziel und Tourziel des kommenden Jahres, die Fa. Vet-Concept im Industriegebiet Föhren, die uns bereits seit mehreren Jahren großzügig unterstützt. Vet-Concept hatte aufgrund des Wetters die Pause kurzerhand in eine Lagerhalle verlegt, wo wir mit Bratwürsten, Kartoffeln, Kuchen, Eis und Getränken verwöhnt wurden. Geschäftsführer Torsten Herz begrüßte uns persönlich und überreichte einen Spendenscheck über 20.000€ an die Welthungerhilfe. Herr Hofmann (Marketing-Vorstand Welthungerhilfe) zeigte sich begeistert, in seiner weiteren Rede auch vom Engagement der Jugendlichen für die Projekte in Ruanda. Der Verein Bekond Aktiv, vertreten durch Kaspar Portz, konnte dann ebenfalls mit einer Spende über 2900€ aufwarten und kündigte weitere Aktionen für dieses Jahr an. Zusätzlich begrüßt wurden wir von der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Schweich Frau Horsch.

Die Bigband „schools“, eine Kooperation der Realschule plus Neumagen-Dhron und des Stefan-Andres-Schulzentrums Schweich sorgte mit tollen Arrangements für den musikalischen Rahmen eines tollen Empfangs.

Die letzten 25 km in den Messepark Trier rollten wir entspannt dahin und wurden dort freudig empfangen. Endlich konnten wir unsere Lieben wieder in die Arme schließen.

Nun ist sie also beendet, die 17. Fairplay-Tour. Wir haben erneut erfolgreich  unsere Solidarität mit Kindern in Ruanda gezeigt. Unsere Spenden werden dort helfen, Kindern eine bessere Schulbildung zu ermöglichen. Zusätzlich waren wir Botschafter des Fairplay Gedankens und haben wieder einmal gezeigt, dass das Wort Fairplay keine leere Worthülse sein muss, sondern haben Fairplay aktiv vorgelebt.

 

> Fotos der 8. Etappe

 
 
 

Andere Besucher haben sich danach folgende Artikel angesehen: