20.07.2015 | 3. Etappe: Waxweiler – St. Vith – Bastogne [91 km]

In Waxweiler schliefen wir in einer ehemaligen Schule, die kurz vor dem Abriss steht. Jede Gruppe  fand irgendwo einen leerstehenden Klassenraum oder schlief in der Sporthalle.  Erschöpft von der anstrengenden Etappe wurde es recht schnell sehr ruhig im Gebäude.
Morgens ging es dann zur gewohnten Zeit Richtung Belgien. Einen Zwischenstopp legten wir bereits in Bleialf ein. Schulleiter Herr Stein, Bürgermeisterin Edith Bauer und Herr Hell von der KSK Bitburg-Prüm lobten unsere Leistungen für Fairplay und Ruanda. So bekamen wir dann auch dort eine großzügige Spende für die Schulbauprojekte in Ruanda überreicht.
Bis zur Mittagspause war es anschließend einfach nur schwül, ab St. Vith regnete es dann aber immer wieder. Dem Durchhaltevermögen der Teilnehmer tat dies aber auf der welligen Etappe keinen Abbruch. Deutlich weniger Räder als gestern mussten von den Begleitfahrzeugen transportiert werden.
Die Mittagspause nutzten Bürgermeister Christian Krings, Kurt Rathness (DG Belgien) und Camille Dahm, langjähriger Tourteilnehmer und Präsident des Eurosportpools für mahnende Worte zur Bedeutung der Fairness in der Europäischen Politik und unseren Beitrag dazu.
Alle Teilnehmer spüren nun am dritten Tag auch immer mehr, was diese Tour eigentlich ausmacht. Auf die Frage, was denn für sie Fairplay bedeutet, kennen alle sofort eine Antwort. Für die einen bedeutet es, dass ihnen im Berg geholfen wird oder dass man auf sie Rücksicht nimmt, für andere, dass sie ganz selbstverständlich anderen helfen. Auch sind alle fasziniert von der Fairness beim Essen: Es wird geduldig gewartet ohne Murren oder Drängeln. Die übliche Portion Spaghetti Bolognese wurde heute durch einen sehr „leckeren“ Käse aufgewertet.
In Bastogne erwarteten uns die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag mit Obst in Schokolade und vielem mehr. M. Collin (Wallonischer Minister für Sport), Florence Jacquey (Geschäftsführerin des Hauses der Großregion), Bruno Meunier (Vertreter Eurosportpool der belgischen Provinzen) und Benoît Lutgen (Bürgermeister Bastogne) zollten in ihrer Ansprache unserem Engagement großen Respekt.
Heute Abend werden wir dort noch weiter  feiern und zum Abschluss ein Feuerwerk genießen.

 

> Fotos von der 3. Etappe