19.07.2015 | 2. Etappe: Polch – Dollendorf – Prüm – Waxweiler [127 km]

Das sommerliche Wetter bei der Ankunft in Polch verleitete etliche Radsportler dazu, im Freien zu übernachten. Eine Entscheidung, die sie ziemlich genau um 3:18 Uhr bereuen sollten. Denn genau zu diesem Zeitpunkt  öffnete der Himmel seine Schleusen. Die Nacht war ohnehin kurz genug, denn um 6:40 Uhr war sie schon wieder zu Ende. Rechtzeitig zum Aufbruch ließ der Regen nach, so dass man mit großem Tatendrang die Königsetappe der diesjährigen Tour in Angriff nahm.
Zwischen Polch und Waxweiler  lagen 127 km  mit knackigen Anstiegen und turbulenten Wetterkapriolen, die einen Teil des Teilnehmerfeldes zur Kapitulation zwangen. Der erste Zwischenstopp wurde bei Kilometer 63 in Dollendorf eingelegt, der von Ortsvorsteher Christian Koch hervorragend organisiert war. Dem persönlichen Einsatz von Gisela Reetz und Felix Geertz (9 Jahre) ist es zu verdanken, dass in der Mittagspause ein Scheck über 1500 Euro überreicht werden konnte. Die Weiterfahrt in strömendem Regen fand  unter dem Segen von Pfarrer Sajan statt und kurze Zeit später riss der Himmel auf – zumindest zeitweise…
In Jünkerath wurde das Peloton von Ortsbürgermeister Rainer Helfen, der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Obere Kyll Diane Schmitz und der Konrektorin der Graf-Salentin-Schule Christine Weinand freundlich begrüßt und auf die weitere Reise nach Prüm geschickt.
Auch hier fand ein herzlicher Empfang statt. Aber mit Rücksicht auf die widrigen Wetterverhältnisse und den Erschöpfungszustand der jugendlichen Teilnehmer fassten sich Herr Söntgen,  Bürgermeister der VG Prüm, Frau Weinandy, Stadtbürgermeisterin Prüm und Herr Roth, Direktor der Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm recht kurz.
Am Etappenort Waxweiler angekommen wurde der Tross vom Hausmeister der Grundschule, Herrn Keller bereits erwartet. Ihm gilt ein besonderer Dank, da er nach der kurzfristigen Absage aus Prüm unbürokratisch für ein Ausweichquartier in der ehemaligen Hauptschule sorgte.
Nach einer ebenfalls kurz gehaltenen Begrüßung der Schulleiterin Sandra Dhur und dem Ortsbürgermeister Manfred Groben stürzte sich die erschöpfte Truppe auf das Abendessen.

Die die durchhielten  wurden  nach 6:38 h reiner Fahrzeit mit einem „leckeren“ Essen belohnt. Es gab Nudeln mit Hackfleischsoße, nach den Spaghetti Bolognese von gestern eine „willkommene Abwechslung“.

 

> Fotos von der 2. Etappe

 
 
 

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