10.07.2013: 12. Etappe: Leipzig - Wittenberg

Bei leichter Bewölkung und gut ausgeschlafen - heute war der Start erst um halb zehn - fuhren wir von unserer herrlichen Unterkunft östlich von Leipzig in Richtung Norden los. In den ersten 25km, das heißt bis zur ersten kleinen Pause, heizten wir richtig. Wir brauchten nur 51 Minuten. Danach sorgten starker Gegenwind und durch den Sprint ermüdete Beine dafür, dass nicht mehr ganz so schnell gefahren wurde. Die Landstraße führte uns erneut durch weite goldene Felder und an einem großen Baggersee vorbei. Wir fuhren durch so viele kleinere Ortschaften, dass wir irgendwann nur noch auf den angegebenen Landkreis achteten. Unsere Mittagspause verbrachten wir in Bad Düben in einem  Kurpark. Die Pause war so ausgedehnt, dass wir noch ins Mühlen-Museum gehen konnten. Das Museum war eine alte, gut erhaltende oder restaurierte Mühle, die mit Wasserkraft angetrieben wurde. Außerdem war noch ein kleiner Garten mit Sommerblumen angelegt. Nach der Pause fuhren wir gemächlich zuerst auf die Elbe zu und dann bis zu einen Hotel kurz vor Wittenberg. Man sah noch Überbleibsel des Hochwassers: mit Sandsäcken verstärkte Deiche und große Wasserlachen auf ehemals  überfluteten Wiesen. Am Abend wurden wir von Vertretern des Landes Sachsen-Anhalt und von Vertretern der Stadt Wittenberg mit einer netten Rede begrüßt. Außerdem trat noch ein Komiker, der als Luther verkleidet war, auf. Am Abend wollte es sich dann niemand nehmen lassen die Kirche, an deren Pforte Luther seine 95 Thesen angeschlagen hat, in echt zu sehen, und so schlenderten wir noch alle gemeinsam über die Elbbrücke in die Altstadt.

Armin Gottke

 
 
 

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