09.07.2013: 11. Etappe: Erfurt - Leipzig

Die geplante Route sollte uns heute 140 km bergab von Erfurt nach Leipzig führen. Schon das Frühstück in amerikanischem Retro-Ambiente versprach eine entspannte Etappe. Doch schon nach 20 Metern zeigte die Etappe ihr wahres Gesicht, als sich der erste angeschlagene Teilnehmer bereits hier auf die Straße übergab. Doch wie in den Tagen zuvor unterstützten die stärkeren Teilnehmer die schwächeren, sodass Klaus Klaeren an der Spitze ein Tempo vorgeben konnte, das selbst den Überholern einiges abverlangte. Eine kurze Verschnaufpause bot dann zum Glück der Stopp im Kurpark Bad Sulza. Doch die Strecke, die deutlich hügeliger wurde als erwartet, war lange nicht die einzige Schwierigkeit. So verlor ein französischer Mitfahrer mitten in Weimar den Anschluss zum Feld und fand nur zurück, weil er ohne Scheu auf deutsche Passanten zugeging, welche ihm auch weiterhelfen konnten. Nach diesem Beispiel deutsch-französischer Freundschaft fanden wir uns ganz schnell an einem schönen, kleinem See wieder. Ein paar Fahrer nutzten die Gelegenheit sogar, um während der Pause für etwas Abkühlung zu sorgen. Während diese erholt aus dem Wasser stiegen, rollten drei andere Radfahrer ein, die sich auch verfahren, aber den Weg zurück nicht direkt gefunden hatten. Zumindest das letzte Stück nach Leipzig verlief dann bis zur Ankunft in einer großräumigen Jugendherberge am Grillensee reibungslos. Lediglich auf den letzten Kilometern sehnten wir uns die Herberge sehr herbei, denn der Zustand der Straßen wurde immer schlechter und wir mussten uns fast nur noch über übles Kopfsteinpflaster quälen, das zu DDR-Zeiten sicher schon manchen Trabi zerlegt hat.
Nachdem sich ein Großteil der Fahrer mit einer Partie Beachvolleyball bzw. einer Runde Schwimmen im See von der harten Etappe entspannt hatte, eröffneten zwei Vertreter des Landes Sachsen ein überaus üppiges Buffet. Nachdem alle vom wirklich vorzüglichen Essen satt waren, hatten wir noch Zeit zur freien Verfügung, welche die Schüler und Betreuer des GymTT zum Billardspielen  im Foyer nutzten.

 

Madleine Klammer und Marius Krämer

 
 
 

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