03.07.2013: 5. Etappe Metz – Saarbrücken

Heute sollte  uns die 5. Etappe von Metz über Überherrn nach Saarbrücken führen. Zunächst wollten wir uns aber mit einem kräftigen Frühstück stärken. Meine Gruppe sollte ab 8.00 Uhr an der Reihe sein. Als ich mich um 8:10h anstellte, hatte sich schon eine so lange Schlange gebildet, dass ich erst um 8:45h an der Reihe war. Der Start wurde wegen der Verzögerung um etwa 10 Minuten nach hinten gelegt, sodass wir unsere Rationen wenigstens in Ruhe essen konnten. Schon in der Nacht waren wir vom heftigen Trommeln des Regens auf dem Hallendach wach geworden, so wunderte es nicht, dass es auch beim Aufstellen vor der Halle wieder so heftig regnete, dass wir in kurzer Zeit völlig durchnässt wurden. Der Regen sollte uns bis nach Überherrn und darüber hinaus begleiten, tat unserer guten Laune aber keinen Abbruch, denn zum Glück war es einigermaßen warm. Noch in Metz wurden wir durch einen unangenehmen Zwischenfall, der unsere Ankunft in Überherrn stark verzögerte, aufgehalten. Ein Busfahrer wollte nicht einsehen, dass es besser sei zu warten, bis der gesamte Tourtross vorbei wäre und fuhr vorsätzlich ein Stück nach vorne auf zwei Streckenposten auf. Zum Glück gab es nur rauchende Köpfe und einen heftigen Wortwechsel, aber keine Verletzten. Der Weg bis Überherrn war weitestgehend eben. Nur ein paar kleinere Berge raubten uns unsere Kräfte. Der Empfang in Überherrn war dann überaus herzlich. Es gab gekühlte Limonade und duftige Laugenbrezeln. Außerdem sprach ein Vertreter der Stadt über die Notwendigkeit des  Zusammenwachsens der europäischen Länder und speziell über die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft. Auf der Weiterfahrt nach Saarbrücken gab es keine Berge mehr. Wir durchquerten auf dem Saarradweg die Stadt, denn als Nächstes waren wir zu einem Empfang bei Peugeot in Uedingen eingeladen. Mit ein wenig Verspätung sprach dort unter anderem Annegret Kramp-Karrenbauer, die Ministerpräsidentin des Saarlandes, zu uns. Sie ist die Schirmherrin unserer Paris-Berlin-Tour. Danach wurden Obst und belegte Brote gereicht. Nach dieser Stärkung fuhren wir zur Sporthochschule, wo wir bei der Einfahrt vom Koch begrüßt wurden. Die Küche der Sporthochschule in Saarbrücken ist immer ein Highlight auf der Fairplay-Tour. Es gab ein Salat- und ein Nudelbuffet.

Wer immer noch nicht müde war, verbrachte den Rest des Abends auf der großzügigen Freisportanlage mit Speedminton und Volleyball. Währenddessen pflegte unser Betreuer, Herr Herder,  unsere Fahrräder, die nach den ersten Etappen und der Regenfahrt ein wenig Schmieröl gut vertragen konnten.

Armin Gottke

 
 
 

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