Fairplay Tour 2012 - Tagebuch: 3. Etappe - 26. Juni 2012

Bei strahlendem Sonnenschein verließen wir mit einem weinenden Auge Saarbrücken. Das Frühstück hatte wieder einmal gezeigt, warum wir hier so gerne sind. Das Wetter sollte den gesamten Tag so bleiben und die Stimmung stieg sichtlich an. So kam allen die Etappe leichter vor als die vom Vortag, obwohl heute dann doch 2 oder 3 „giftige“ Anstiege zu überwinden waren.

Aber wie immer gab es auch heute genug Helfer, die dann einspringen, wenn man nicht mehr kann oder vielleicht einfach nur das Tempo nicht halten kann. Diese Helfer fahren neben Schwächere und schieben sie an, obwohl sie ja selbst den Berg bewältigen müssen. Aber genau das macht Fairplay aus, es wird niemand im Stich gelassen, unabhängig davon, ob man ihn kennt oder auch nicht.


Trotzdem lässt sich kein Schüler gerne helfen, denn alle wollen die Tour schaffen, auch wenn es bedeutet, an seine eigene gefühlte Grenze zu gehen oder sogar darüber hinaus. Auch das nehmen die Teilnehmer für ihr weiteres Leben mit, das Wissen, dass die eigenen Grenzen höher liegen als man sich oft selbst zutraut.
Nach einem kurzen Empfang mit folgender Mittagspause in Bouzonville ging es weiter nach Thionville, vorbei an Catenom, was doch einigen ein mullmiges Gefühl bescherte.
In Thionville wurden wir vor dem Rathaus vom Bürgermeister, seinem Stellvertreter und erneut von Fernand Rachel begrüßt wurden. Thionville ist eine Stadt, die sehr viel in die Förderung von Sportarten wie Leichtathletik und Radsport investiert.

 
 
 

Andere Besucher haben sich danach folgende Artikel angesehen: